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Geboren am 11. Mai 1878 in Lautenbach im Murgtal, kommt Eugen Seelos
1883 mit seinen Eltern nach Neusatz, wo sein Vater Johann Kilian an der
Volksschule eine Anstellung als Hauptlehrer erhält. Hier verbringt er
seine Kinder- und Jugendjahre.
Von 1904 bis 1907 besucht Eugen Seelos in Karlsruhe die
Kunstgewerbeschule. Anschließend ist er Dekorationsmaler in Dresden, wo
er unter anderem Kirchen ausmalt und Motive für Tapeten entwirft. Wieder
zurück in Karlsruhe studiert er bis 1914 an der dortigen Kunstakademie
und ist Meisterschüler von Prof. Wilhelm Trübner. Bei Hans Thoma besucht
er einen Aktmalkurs.
Im November 1915 wird der Student in Durlach zum Kriegsdienst eingezogen
und ab dem 11. Februar 1916 mit der Ersatz-Abteilung Train Bataillon Nr.
14 ins Feld geschickt. Als Krankenwärter in der
Kriegs-Lazarett-Abteilung 21 versieht er in Rumänien seinen
Militärdienst. Aber selbst die harte Realität des Ersten Weltkrieges
ließ ihn die Malerei nicht vergessen. Aus der Zeit an der Ostfront
stammen einige seiner ausdrucks- stärksten Portraits und
Landschafts- skizzen. |
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Werke von Eugen Seelos
 
 
Seelos beim Malen in Neusatz
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