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Reparatur Wasserradwelle
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Im November/Dezember 2004 wurden größere Reparaturarbeiten am
Wasserrad notwendig. Beim Neuaufbau des Wasser- rades während der
Restaurierung des Museumsgebäudes wurden die alten morschen Holzlager der
Wasserradwelle durch moderne Rollenlager ersetzt. Durch altersbedingte
Materialermüdung und auf Grund des großen Gewichts des Wasser- rades war die Welle nun aber in das Rollenlager eingelaufen und musste
– quasi bei laufendem Museumsbetrieb
- um mehrere Zehntel Millimeter abgeschliffen werden.
Da das Wasserrad nicht ausgebaut werden konnte, mussten die
Reparatur- arbeiten an Ort und Stelle ausgeführt werden. Kein
leichtes Unterfangen: denn durch die baulich bedingte Enge
konnte nur von außen - von der Bachseite - an der
Wasserradwelle gearbeitet werden. Bei frostiger Witterung mit
Nebel und Minusgraden keine angenehme Aufgabe.
Mit einem Winkelschleifer, der auf einen verschiebbaren Werkzeugträger
montiert wurde - konnte Millimeter für Millimeter wieder eine
zylindrische Form der Wellenkopfes hergestellt werden.
Dank der Tipps und Hinweise eines Museumsbesuchers konnten wir
eine nahezu verschleißfreie Möglichkeit für das Lager
konstruieren.
Um die
zukünftige Abnutzung so gering wie möglich zu halten, dreht sich
die Welle nun in einem strapazierfähigem Kunststoffmantel, der
normalerweise für Schiffsschrauben verwendet wird.
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