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9. Oktober 2005 - 31. März
2006
Der Eugen-Seelos-Weg in Bühlertal ist dem Kunstmaler gewidmet,
der mehr als 20 Jahre in der Talgemeinde wohnte. Seit 9. Oktober
sind nun im Museum Geiserschmiede in der
Sonderausstellung „PortraitHeimat“
mehr als 70 Werke dieses Künstlers zu sehen.
Geboren am 11. Mai 1878 in
Lautenbach im Murgtal, kommt Eugen Seelos mit seinen Eltern
1883 nach Neusatz, wo sein
Vater Johann Kilian an der Volksschule
eine Anstellung als Haupt- lehrer erhält.
Von 1904 bis 1907 besucht Eugen Seelos in Karlsruhe die
Großherzogliche Kunstgewerbeschule.
Anschließend ist er Dekorationsmaler in Dresden. Bis 1914
studiert er an der Kunstakademie Karlsruhe. Dort ist er
Meisterschüler von Wilhelm Trübner.
Bei Hans Thoma besucht er einen Aktmalkurs.
Nach dem Kriegsdienst in Rumänien
besitzt er zunächst
in
Karlsruhe ein kleines Atelier ehe er 1926
wieder nach Neusatz umzieht. Nach einem Brand in dem Anwesen in
dem seine Wohnung und sein Atelier untergebracht sind, verlegt er
1941 den Wohnsitz nach
Bühlertal.
Die letzten Lebensjahre verbrachte Eugen
Seelos bei einer Nichte in Achern, wo er am 27. Oktober
1964 auch verstarb.
Viele Zeichnungen, Radierungen, Porträts und Landschaftsbilder,
zumeist in Privatbesitz, und der Eugen-Seelos-Weg in Bühlertal
erinnern an sein künstlerisches Schaffen.
Das Museum Geiserschmiede verwahrt neben einigen Gemälden auch seine
Staffelei und seine
Malutensilien sowie sein Markenzeichen, den grauen Filzhut.
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