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9. Oktober 2005 - 31. März
2006 verlängert bis Ende Juni 2006
In der Sonderausstellung „PortraitHeimat
- Der Kunstmaler Eugen Seelos“ wurden sowohl persönliche Gegenstände und Dokumente über
das Leben des Künstlers gezeigt, als auch zahlreiche Bilder und
Radierungen, die zuvor - da zumeist aus Privatbesitz - noch nie
öffentlich zu sehen waren.
Wer sich für Heimat interessiert, stieß bei den überwiegend in
Öl und Aquarell gestalteten Landschaftsbildern auf eine
wunderbare Fundgrube: Verschiedenen Ansichten der
Liebfrauenkirche, liebliche Seitentäler und jahreszeitliche
Stimmungsbilder zeigten den zeitlichen Wandel
in Bühlertal.
Die tiefe Verbundenheit mit der Landschaft seiner Heimat prägte
zwar das Schaffen des Künstlers. Er ist dabei aber alles andere
als ein naiver Heimatmaler: er ist akademisch gebildet, kennt
die Gesetze der Komposition und Farbenlehre, verarbeitet in
seinem Werk viele Überlegungen formaler und ästhetischer Natur.
Mit viel Liebe zum Detail wurde die Person des Malers lebendig.
So zeigte ihn ein großes Schwarz-Weiß-Foto mit der Farbpalette
beim Malen in Neusatz, daneben standen persönliche Utensilien wie
Sitzstock, Pinsel und Farbkasten und die Staffelei mit jenen
Ölbild, das auf dem Foto gerade im Entstehen ist.
So war die Ausstellung weit mehr als eine Präsentation von
Werken. Sie gab Aufschluss über das dörfliche Leben in
Bühlertal während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie
verdeutlichte auch die damals schwierige Existenz- bedingungen des
Künstlerstandes.
So waren zahlreiche beeindruckenden Portraits zu sehen, die Seelos oft im Tausch gegen Naturalien und Dienstleistungen
anfertigte.
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Biographie Eugen
Seelos |
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Impressionen der Ausstellung |
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Bilder von der
Vernissage |
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