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Bühlertäler Holzhauer und Bühlertäler Strässler
In ganz Bühlertal war die Luft vom Harzgeruch frisch gesägter
Bretter erfüllt. Die Säge gehörte ebenso zum Landschaftsbild,
wie die von Ochsen gezogenen Holzfuhrwerke und die am
Straßenrand gelagerten Holzstöße. Die Straßen sind mit
geschnittenem Holze wie belagert. Das ganze Thal ähnelt einer
Schweizer Landschaft schreiben zeitgenössische Reisehandbücher.
Das vielfache Klopfen und Hämmern der Sägen widerhallte in den
Tälern, was dem Bühlertal stets den Eindruck von Lebhaftigkeit
und Betriebsamkeit verlieh. Nicht die Bauern, sondern die
Holzfuhrleute, Waldarbeiter und Säger waren die
Charaktergestalten der Gegend. |
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Vom Westen, aus der Rheinebene her gelangte man lange Zeit
leichter in die Gebirgswaldungen als vom östlichen liegenden Murgtal. Daher galt der Begriff der Bühlertäler Holzhacker
lange Zeit als Synonym für alle Holzknechte, egal ob sie vom
oberen Bühlertal oder vom Tal der Schwarzenbach stammten, und
bürgte für die Qualität der Forstarbeit.
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Ochsenfuhrwerk auf der Sandstrasse
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Lebensgefährlich und schwierig war der Abtransport der gefällten
Stämme ins Tal mit Drahtseilen und Holzrutschen, den Riesen.
Erst der Bau von Waldwegen erlaubte den Einsatz von
Ochsenfuhrwerken und Hornschlitten und damit eine rationellere
Bewirtschaftung des Waldes. |
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