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Die Eisenschmelze
Nachdem sich der Naturforscher Georg Agricola erstmals
ausführlich mit der Ausbeutung der Eisenerze in einfachen Formen des Bergbaues beschäftigte,
erkannten man im 16. Jahrhundert die Möglichkeit
durch den Bau von Eisenschmelzen und Hüttenwerken existierende Holz- und
Erzvorkommen wirtschaftlich zu nutzen. Wichtige Standortfaktoren für die
Anlage von Eisenhütten waren das Vorhandensein von Holz als Brennstoff,
Wasser als Antriebskraft und Eisenerze als Rohstoff. |
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Weil diese Voraussetzungen im Bühler Tal gegeben waren, erteilte der
badische Markgraf Ludwig Wilhelm 1681 die Erlaubnis zum Bau eines
Schmelzofens mit Erz- und Schlackenpoche in Altschweier.
Über 200 Jahre lang war das Bühler Tal ein wichtiger Standort der
industriellen Eisengewinnung.
Von 1683 bis 1907 wurde im später nach Bühlertal transferierten Eisenwerk aus Eisenerz Roheisen
gewonnen, zu Schmiedeeisen verfrischt und dann zu handelsfähigen
Eisenwaren ausgeschmiedet.
Abnehmer der Eisenwaren waren überwiegend Handwerker aus dem Gebiet
zwischen Zürich und Ettlingen.
Das Werk verfügte über eine feste Belegschaft u.a. mit Schmelzmeister,
Nachtwächter, Aufsetzer, sieben Hammer- und zwei Zainschmiede, |
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