Das Liehbachbad

Bereits 1719 wurde im Bühlertäler Zinken Liehenbach eine Mineralquelle entdeckt. Doch erst 100 Jahre später gelangte der Sauerbrunnen zur Berühmtheit.

Um 1820 war Theodor Kunz Besitzer des Gasthauses zum Engel. Kunz richtet im Keller des Hauses Badekabinette ein und nannte das Haus fortan „Liehbach-Bad“. Gäste strömen in Scharen nach Bühlertal,

wohl weniger wegen der Heilkräfte des Liehbachbades, als wegen der vergnüglichen und teilweise wohl frivolen Stimmung im Gasthauskeller.

Im Gästebuch der Badeanstalt können die Besuche sowohl der Landbewohner aus den Nachbargemeinden als auch der damaligen gesellschaftlichen Prominenz nachgelesen werden. So weilte 1823 der alemannische Dichter und Prälat Johann Peter Hebel zur Kur im Liehbachbad, was dem Etablissement weitere Bekanntheit einbrachte. Hebel kam der Folgezeit öfters in das Bühlertal. In seiner Begleitung fand sich auch Markgraf Wilhelm von Baden.

 


Badwirt Theodor Kunz
     












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