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Im Museum Geiserschmiede wird ab
Mitte 2010 wieder eine Modelleisenbahnanlage an die zwischen Bühl und
Bühlertal verkehrende Eisenbahnverbindung der
Bühlertalbahn
erinnern.
Die Gesamtanlage war letztmals im Oktober 2008 in Bühl in voller Länge zu sehen.
Die einzelnen Module standen danach zum Verkauf. Das Museum
Geiserschmiede konnte mit Unterstützung der Volksbank Bühl die
Streckenabschnitte Bühlertal ankaufen.
Kurt Nesselhauf, der im Bühler Wiedig aufgewachsen
ist und heute in Neuwied bei Koblenz eine Modellbahngeschäft betreibt, hatte mit Unterstützung von Frau und Tochter zehn Jahre lang in über 10.000
Stunden an der insgesamt 28-Meter langen H0-Segmentanlage
gearbeitet. Der Lohn swaren ein erster Preis des Eisenbahn-Journals, weitere
Wettbewerbsauszeichnungen und vielgelobte Präsentationen bei
Messen in Utrecht (Niederlanden), Sinsheim, Köln, Dortmund
und Ettlingen.
Die ersten zwei
Jahre hatte Kurt Nesselhauf dazu verwendet, Anwohner zu befragen, alte Bilder zu sammeln und
Häuser zu vermessen. Die Gestaltung des Schienenumfeldes ist
ihm besonderes gut gelungen. Viele liebevoll nach gebaute Gebäude, prächtige
Villen sowie Sägewerke, Mühlen und andere Betriebe sind auf der Anlage zu
entdecken.
Unzählige Details wie ein angelehntes Fahrrad,
Ausbesserungsstellen auf der Straße, Gemüsebeete oder eine
Wäscheleine machen die Anlage sehr authentisch. Fehlt nur noch
die Ziege auf den Gleisen oder der Bahnhofsvorsteher Emil Rieder
der den Kindern am Bahnsteig zuruft:
„Do wird nid gefohrodelt!l“
Bei der erstmaligen Präsentation der
Gesamtanlage bei einer Ausstellung in Bühl im Herbst 2004 war
auch Eugen Köberlin, der letzter Lokführer,
anwesend, er hatte damals einige Originalgegenstände der
Kleinbahn dem Museum überlassen. |
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Die Modulanlage ist sehr detailreich gestaltet,
wie hier beim Güterbahnhof Bühlertal.

 
 

 
 

 
 

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