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Startseite > Ausstellung > Ortsgeschichte im Detail > Die Bühlertalbahn

Im Museum Geiserschmiede erinnert ab Mitte 2010 wieder eine Modelleisenbahnanlage an die einst zwischen Bühl und Bühlertal verkehrende Eisenbahnverbindung.

Die Bühlertalbahn war eine am 28. Dezember 1896
von der Westdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) eröffnete, 1898 von der Tochtergesellschaft Badische-Local-Eisenbahn-Gesellschaft (BLEAG) weitergeführte und 1932 nach dem Konkurs der BLEAG von der Deutsche Eisenbahn-Betriebs-Gesellschaft (DEBG) übernommene und bis 15. September 1958 betriebene private Eisenbahn.

Der Gleisbau wurde vom Kleinbahn-Bau- und Betriebsunternehmen Lenz & Co. in Berlin durchgeführt.

23 Minuten brauchte die Bühlertalbahn für die einfache Strecke, bis sie 1958 stillgelegt und die Schienen abgebaut wurden.

Eugen Köberlin, ihr letzter Lokführer, weiß viel zu erzählen. 1500 Personen hat er einmal in einem einzigen Zug befördert - zum Zwetschgenfest von Bühlertal nach Bühl.
Bühlertalbahn 1954 mit Lokführer Karl Schäfer und Heizer Karl Friedrich Schnurr



Stationsvorsteher Emil Fichter 1956 bei der Fahrkarten-Ausgabe an der Station Oberbühlertal



Bahnhof Untertal mit Dieseltriebwagen

Bahnanlage:
Spurweite:
Streckenlänge:
Gleislänge:

1435 mm
5,97 km
9.307 km
 
Lokomotiven: Zwei dreiachsige Tenderloks (Betriebsnummern 1b [DEBG 1]
und 2b [DEBG 2]). Gebaut 1886 von der Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe
 
sonstige Betriebsmittel: 1 Post- und Gepäckwagen
3 Personenwagen
18 Güterwagen
 
Höchstgeschwindigkeit 40 km/h
 
Kohlenverbrauch: 250–300 kg bei Bergfahrt
 
Fahrzeit 23 Minuten
 
Zugpersonal: abwechselnd sieben Mann
(Lokführer, Heizer, Schaffner)
 
Standardzug: zwei Personenwagen,
 ein Packwagen
 
Letzte Personenbeförderung: 31.12.1956
 
 
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