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Das Bienenhaus - bei uns im Badischen auch Immenhaus genannt - ist eine „Erfindung“ des deutschen sowie des alpenländischen Raumes.
Bienenwohnungen, die sogenannten Bienenbeuten, stehen hier in zwei oder drei Etagen übereinander und nebeneinander in der Vorderfront des Bienenhauses. Die Pflege und Ernte kann dabei von hinten, geschützt vor Witterungseinflüssen geschehen. Zudem ist in dem Häuschen Platz zur Aufbewahrung der benötigten Gerätschaften für die Bienenzucht, wie die Honigschleuder oder den Wabenschrank.

 

Bienenhaus 1952

Das Immenhaus ist mit der der Fluglochseite nach Südosten ausgerichtet und präsentiert sich sehr farbenfroh, denn die einzelnen Kästen sind verschiedenfarbig gestrichen, um den Bienen die Orientierung zu erleichtern.

Das Bienenhaus im Museumsgarten stand bereits 1890 an diesem Platz. Ob es auch in jenem Jahr erbaut wurde ist nicht bekannt.

Das Bienenhaus wurde zwar 1951 und 1988 restauriert, hatte aber bei dem schweren Orkan „Lothar“ 1999 Schäden davon getragen.
Inzwischen ist es saniert und wieder mit einem Bienenvolk belegt.

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