Das Bienenhaus - bei uns im Badischen auch Immenhaus genannt - ist eine Erfindung
des deutschen sowie des alpenländischen Raumes.
Bienenwohnungen, die sogenannten Bienenbeuten, stehen hier in
zwei oder drei Etagen übereinander und nebeneinander in der Vorderfront des Bienenhauses. Die Pflege und Ernte kann dabei von hinten,
geschützt vor Witterungseinflüssen geschehen. Zudem ist in dem Häuschen Platz zur Aufbewahrung der benötigten Gerätschaften für die Bienenzucht, wie die Honigschleuder oder den Wabenschrank.
Das Immenhaus ist mit der der Fluglochseite nach Südosten ausgerichtet und präsentiert sich sehr farbenfroh, denn die einzelnen Kästen
sind verschiedenfarbig gestrichen, um den Bienen die Orientierung zu erleichtern.
Das Bienenhaus im Museumsgarten
stand bereits 1890 an diesem Platz. Ob es auch in jenem Jahr
erbaut wurde ist nicht bekannt.
Das Bienenhaus wurde zwar 1951 und 1988 restauriert, hatte aber
bei dem schweren Orkan „Lothar“ 1999 Schäden davon getragen.Inzwischen
ist es
saniert und wieder mit einem Bienenvolk belegt.