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Mit zahlreich erschienenen Gästen konnte
am 9. Oktober 2005
die Sonderausstellung „PortraitHeimat - Der Kunstmaler Eugen
Seelos“ in der Geiserschmiede eröffnet werden. Rund 70 Objekte
werden präsentiert, die einen Querschnitt des Schaffens des
viele Jahre in Bühlertal lebenden Künstlers geben. Bei
der Ausstellungseröffnung wurde deutlich, dass sich
Museumsleiter Patrick Götz, der gemeinsam mit Arnold Lamprecht
die ausgestellten Leihgaben organisierte, auf eine spannende
Spurensuche zum Thema Bühlertäler Heimatgeschichte eingelassen
hat.
Anwesend waren auch Toni und Rita Seelos. Die Nichten des
Kunstmalers stellten nicht nur Bilder und persönliche
Gegenstände ihres Onkels zur Verfügung, sondern waren für
Patrick Götz auch eine unschätzbare Quelle für viele
Hintergrund-Informationen.
So ist die Ausstellung weit mehr als eine Präsentation von
Werken. Sie gibt Aufschluss über das dörfliche Leben in
Bühlertal während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie
verdeutlicht auch die damals schwierige Existenzbedingungen des
Künstlerstandes. So sind beeindruckenden Portraits zu sehen,
die Seelos oft im Tausch gegen Naturalien und Dienstleistungen
anfertigte.
Bürgermeister Michael Stockenberger würdigte das Engagement des
Museumsleiters, das weit über die berufliche Tätigkeit
hinausgehe und eine große Verbundenheit mit der Einrichtung
zeige. Stockenberger unterstrich das große Potenzial der
Geiserschmiede.
Landrat Jürgen Bäuerle, der erste Vorsitzende des
Fördervereins, zeigte sich beeindruckt von der Menge der
zusammengetragenen Exponate und der Ausstellungskonzeption. Er
bedankte sich bei der Sponsorengemeinschaft, den Leihgebern und
dem Mitarbeiterteam der Geiserschmiede, die es ermöglicht
hätten, erstmals wieder nach 40 Jahren eine umfassende
Ausstellung mit Werken des Künstlers zu gestalten.
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